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Tjara wurde vom Landkreis Oberhavel als Nachwuchssportlerin des Jahres 2017 geehrt. <<MAZ>>

Tyrel. Holte sich Silber im Hürdensprint.

Kaum wurde die Stabanlage im Stern Center abgebaut, so sah man einige unserer Stabies bei ihren Landesmeisterschaften wieder. In Berlin gab es für uns zweimal Hürden-Silber bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der U20 und U16. Tyrel sprintete in 9,18 Sekunden über die Hindernisse in der m15 zur Bestleistung und wenige Augenblicke später lief Leni erstmals die große Hürde in sehr guten 8,81 Sekunden ins Ziel. Damit war sie kaum langsamer als in der vergangenen Woche über die kleineren Hürden und findet sich in den U20 – Top Ten Deutschlands wieder. Willi verpasste über 300 Meter auf Platz vier die Medaille knapp, blieb aber mit 39,20 Sekunden deutlich unter der 40-Sekunden-Marke. Tyrel belegte mit 40,21 Sekunden dahinter Platz fünf.

In Hamburg griff Anjuli erneut zum Stab. Unter Anleitung ihrer Jugendtrainerin Sabine Schulte blieb sie bis 4,25 Meter fehlerfrei und bewältigte danach auch die 4,35 Meter. Anschließend versuchte sie sich an 4,44 Meter, verfehlte aber diesen neuen Landesrekord noch.

Schon die Jüngsten unterstützten sich bei ihrem ersten Stabhochsprungwettkampf mit Anklatschen gegenseitig und boten vor allem auch ihren Eltern ein spannendes Erlebnis.

Der Abschlußtag des Stern Center – Meetings bot in diesem Jahr erstmalig das gesamte Spektrum unserer Diszplin. Als morgens die Jüngsten 10:00 Uhr ihren Wettkampf begannen, lag die Latte auf 1,40 Meter. Als am Abend Piotr Lisek seinen Vorjahressieg verteidigte,war es bereits nach 20:00 Uhr und die Latte lag inzwischen bei 5,87 Metern. Über 300 Mal wurde die sie von unseren Stabies, die wie immer zuverlässig als Kampfrichterhelfer zum reibungslosen Ablauf beitrugen, für den nächsten Sprung auf die Aufleger gelegt. Siebenmal durften sich Springer aus underem Team über den Sieg in Ihrer Altersklasse freuen.

In der w U14 sprang Anny-Elaine erstmals über die 2-Metermarke und hilte sich mt 2,15 Metern den Siegespokal. Bei den gleichaltrigen Jungs steigerte sich Vorjahresüberraschung Wigurd Wildgrube auf gute 2,75 Meter. Nur knapp an einer Bestleistung scheiterte heute Janina Hsu in der w U16 (2,60m).

Jung und „Alt“ unserer Stabies, wie hier Fredi und Pauline, trugen im Team zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Willi sprang in der m U16 einen Meter höher und mit 3,60 Metern erneut einen persönlichen Rekord. Ein solcher Sprung gelang dann den älteren Sportlern heute nicht. Ole blieb ein weiteres Mal nach erfüllter Bestmarke von 4,50 Metern hängen und Stina kam einen Tag nach ihrem 4-Metersprung nicht über die 3,80 Meter hinaus.

Im internationalen Männerspringen wurde Ansgar die Ehre zuteil gegen die roßen seines Faches anzutreten. Er meisterte auch soverän seine Anfangshöhe bei 4,83 Meter, konnte dann aber bei 5,03 Meter nicht seinen passenden Stab finden. Die sich wieder im VIP-Bereich eingefundenen Partner der Potsdamer Leistungssports sahen danach viele akrobatische Sprünge mit einem Sieg des Vorjahreshelden Piotr Lisek. Nach übersprungenen 5,78 Metern versuchte er sich dogar noch an einer aktuellen Weltbestleistung, doch 5,87 Meter waren so früh in der Saison noch zu hoch.

 

Während am Samstag die Stabies im Stern Center nach Höhen jagten reiste Jonas zu den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften nach Berlin. Dort gewann er den Hochsprung der U20 mit neuer Bestleistung und DJM-Norm von 1,99 Meter. Seine Sprünge über 2,02 Meter waren bereits sehr vielversprechend.