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Kevin gewinnt den Titel als Berlin-Brandenbugischer Meister 2017 der U20 im Stabhochsprung

Die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeisterschaften fanden an diesem Wochenende im heimischen Luftschiffhafen statt. Am ersten Tag konnten unsere Jungs sich zweimal als Sieger ehren lassen. Jonas war mit 1,68 Metern im Hochsprung der M15 bester Brandenburger. Zuvor war er mit der 4×200 Meter-Staffel, in welcher auch sein TG-Kamerad Fabio mit lief, auf Bronze gelaufen. Im Stabhochsprung der U20 überquerte diesmal Kevin die größte Höhe, mit 4,30 Metern stellte er seine Bestleistung ein und wurde mit Gold belohnt. In diesem Wettkampf sprang Anjuli außerhalb der Wertung gegen die Jungs über 4,20 Meter.

Unsere Mädchen gingen aufgrund anhaltender Verletzungssorgen sehr dezimiert an den Start. Während Julia nach zwei 6. Plätzen sich morgen noch steigern möchte kann Leni den ersten Tag erfolgreich verbuchen. Als Startläuferin der 4×200 Meter-Staffel gewann sie mit ihrem Heimatverein, der RSV Eintracht 1949, das Frauenrennen und war mit einem schnellen Rennen sehr maßgeblich an einer erneuten Norm für die Jugend-Hallen-DM  beteiligt.

Am zweiten Tag komplettierte Leni ihren Medaillensatz bei der U20. Für 3,40 Meter mit dem Stab (Hausrekord) gab es die Silbermedaille und in ihrem ersten 200Meter-Wettkampf durfte sie die Bronze-Medille mit nach Hause nehmen.  Ihre gesprintete Zeit (25,53s) bedeuten die Erfüllung einer weiteren DJM-Norm. Zuvor hatte Leni ihre Bestleistung im 60 Meter -Sprint auf 7,93 Sekunden gesenkt. Ebenfalls zu einer Bestleistung im Kurzsprint sprintete Julia. In 8,18 Sekunden nahm sie im Brandenburger Finale das wohl verdiente Gold mit nach Hause. Kevin steigerte seine Bestleistung im Weitsprung auf gute 6,48 Meter.

Eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Stabhochsprungwettkampf, den DM U15 mit Platz 2, konnte Leonie endlich wieder ein Wettkampfresultat verbuchen. 3,00 Meter bedeuteten einen soliden Einstieg in die Wettkämpfe.

 

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Die Deutsche U20-Vizemeisterin von 2016, Stina Seidler, verstärkt nun das Team der Potsdamer Stabhochspringer

Die Potsdamer Stabhochspringer starten personell verstärkt in das Jahr 2017. Nachdem Stina Seidler (SV Werder Bremen) 2016 ihr Abitur in ihrer Heimatstadt abschloss, hat sie nun zum neuen Jahr ihre Zelte in Potsdam aufgeschlagen und sich der leistungsstarken Trainigsgruppe um Stefan Ritter angeschlossen. Stina ist aktuell im C-Kader des DLV und wurde im vergangenen Jahr Deutsche Vizemeisterin.  Erstmals auf sich Aufmerksam machte Stina bereits im Jahr 2013, indem sie als 15-Jährige den noch heute bestehenden deutschen Rekord auf 4,11 Meter steigerte.

Auch im Trainerteam hat sich etwas getan. Nachdem 2016 Francine Jarius als langjährige Unterstützerin ausgeschieden ist, engagiert sich Ansgar Bartel neben seiner aktiven Laufbahn auch mit großem Engagement in der Betreuung von Nachwuchssportlern. Gemeinsam mit Katharina König sind sie in Verein und Region auf der Suche nach neuen Talenten für unsere akrobatische Disziplin. Seit Januar unterstützt nun auch Ariane Rook die engagierte Nachwuchsarbeit der Potsdamer Stabies. Fast 50 Sportler können augenblicklich unter der Führung dieses Trainerteams sich mit dem Stab probieren und einige von ihnen werden in wenigen Wochen im Potsdamer Stern Center sich erstmals in einem Wettkampf beweisen.

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Leni ist auch mit der schwächeren Seite nicht zu bremsen – 3,30 Meter bedeuten TG-Rekord im „Verkehrtherumspringen“

Es wird nun schon zur Tradition, dass sich die besten deutschen Stabhochspringer am ersten Wochenende des Jahres in Leverkusen zum Kaderlehrgang mit anschließendem Wettkampf treffen. In diesem Jahr sprangen mehr als 70 Sportler beim „Season Opening“ Stabhochsprung. Bei den Jungs  der U20 sicherte sich Marek mit guten 4,80 Metern den Sieg. Einen 2. Platz gab es diesmal für Annika bei den Frauen. Mit 4,30 Metern sprang sie höhengleich mit der Gesamtsiegerin Victoria van Eynatten. Anjuli belegte mit 4,20 Metern dahinter Platz 4. Alle drei Leistungen bedeuten die Normerfüllung für die ansehenden Deutschen Hallenmeisterschaften im Februar. Leni als unsere jüngste Resiende an diesem Wochenende sprang ohne Fehlversuch in der U18 über 3,30 Meter. Dies bedeutete für sie Bestleistung und wiederum einen TG-Rekord, da sie derzeit aus gesundheitlichen Gründen nur mit ihrer schwächeren Seite Wettkämpfe bestreitet. Die bisherige Bestmarke im „Verkehrtherumspringen“ stellte vor einigen Jahren, ebenfalls durch Verletzungen ausgebremst, Caroline Hasse mit 3,25 Metern auf.

Der erste Wettkampf eines jeden Jahres in unserer Region ist das Berliner Schlegel-Sportfest. Kevin sprang hier am ersten Tag mit dem Stab neue Bestleistung (4,30m) und musste sich nur von TG-Kamerad Niklas um 10 Zentimeter geschlagen geben. Zuvor drückte er seine Sprintbestleistung über die 60 Meter auf 7,31 Sekunden. Fabio, der in seiner ersten U18-Saison nur Sprints bestreiten wird, egalisierte auf gleicher Strecke seine Bestleistung (7,52s) und lief über die 150 Meter erstmals unter 18 Sekunden (17,98s). Von den Jüngeren war am zweiten Tag des Sportfestes nur Julia am Start. Mit 2,70 Metern im Stabhochsprung, 4,71 Metern im Weitsprung und 19,84 Sekunden über 150m zeigte sie gute Leistungen, möchte sich aber in der kommenden Woche bei den U16 Landesmeisteschaften im Luftschiffhafen steigern.

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Tjara freute sich über eine Bestleistung im Hürdensprint.

Nachdem Leni bereits am Samstag in Magdeburg mit vier Bestleistungen glänzte, lief sie auch am Sonntag beim Adventssportfest in Potsdam zu neuen Rekorden.  Sowohl über die selten gelaufenen 150 Meter in 18,70 Sekunden wie auch in ihrem ersten U18-Hürdensprint in 8,76 Sekunden zeigte sie außergewöhnliche Leistungen in ihrem Jahrgang. Über die 150 Meter verbesserte sie dabei ihren eigenen TG-Rekord aus dem Vorjahr um 0,79 Sekunden. Dies gelang auch Kevin, der seine letztjährige Bestmarke auf 17,21s verbessete. Tjara steigerte sich über die 60m-Hürden der U16 auf 9,57 Sekunden und Jonas über die gleiche Distanz ohne Hindernisse auf 7,96 Sekunden.  Erneut steigern konnte auch Fabio seine 60 Meter-Bestleistung. Mit 7,52 Sekunden ließ er die Gegner hinter sich.