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Leni springt in Formia erstmals nach über einem Jahr wieder ihren Wettkampfanlauf, und das auch ohne „Bilderbuchwetter“ im Stadion.

Während in der Heimat die kältesten Apriltage seit Beginn der Wetteraufzeichnungen den Beginn der Freiluftsaison noch verhindern, sind einige unserer Stabies in den „warmen“ Süden gereist. In Formia / Italien absolvieren sie gemeinsam mit gleichgesinnten Stabhochsprungkadern des DLV erste Sprungeinheiten in diesem Jahr bei Wind und Wetter.

Als Jüngste mit dabei ist Leni, die neben ihren ersten schmerzfreien Stabsprüngen seit einem Jahr sich auch erstmals an das Training für die 100m-Hürdendistanz wagt. In beiden Disziplinen möchte sie sich im Sommer nun auch in der U18 der nationalen Konkurrenz erfolgreich stellen.

Zu Hause genießen ihre Trainingskameraden nach umfangreichen Trainingswochen gerade ein wenig freie Ferienzeit, bevor bereits in einer Woche beim ersten Abendsportfest in Potsdam die Wettkampfsaison eröffnet wird. Yara, Tjara, Elisa und Moana bereiten sich auf die Siebenkampfmeisterschaften Anfang Mai vor, bei dem sie die Norm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im August angreifen wollen.

Nach nur einem Jahr verlässt Annika Roloff (MTV 49 Holzminden) die Potsdamer Stabhochspringer wieder. Nach Abschluss der Hallensaison suchte sie das Gespräch mit ihrem bisherigen Trainer Stefan Ritter und teilte ihm mit, dass sie ihren Weg nicht in Potsdam sieht. Seit dieser Woche wohnt und trainiert Annika wieder in ihrer Heimat Hannover. Gemeinsam trafen Sportlerin und Trainer die Entscheidung die Zusammenarbeit unter den neuen Voraussetzungen nicht weiterzuführen.

Beide können auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückschauen. So gelang es im ersten gemeinsamen Jahr Annika’s persönliche Bestleistung um 15 Zentimeter auf 4,60 Meter zu verbessern. Damit konnte sie sich ihrem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Amsterdam sichern. Zudem erfüllte sie sich mit der Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den Traum eines jeden Sportlers. In der anschließenden Hallensaison konnte Annika ebenfalls ihre persönliche Bestleistung unter dem Hallendach auf 4,51 Meter verbessern. Diese übersprang sie beim Stabhochsprung Meeting im Potsdamer Stern Center, welche den Sieg beim Heimmeeting bedeutete. Bei den Deutschen Meisterschaften gelang es die Silbermedaille zu erspringen, mit der sie sich die Teilnahme am dritten Großereignis in folge sichern konnte. Bei der Hallen-Europameisterschaft konnte sie ihr Jahr in Potsdam mit einem guten 10. Platz beenden.

Doch auch in Zukunft werden sich die Wege Annika’s und der Potsdamer Stabhochspringer bei gemeinsamen Lehrgängen, Trainingslagern und Wettkämpfen kreuzen und Annika ist weiter herzlich Willkommen in Potsdam. Wir freuen uns sehr über die nächsten Wiedersehen und wünschen Annika auf ihrem weiteren Weg viel Erfolg.

Die SCP- Stabies grüßen aus dem Trainingslager in der Niederlausitzhalle. 

In der Senftenberger Niederlausitzhalle absolvieren derzeit unsere Landeskader umfangreiche Trainingseinheiten, um ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Sommersaison zu legen.  In dieser wollen sich unsere Sportler für ihre Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren und dort mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Unsere Bundeskader absolvieren derweil ihre letzten Trainingseinheiten im heimischen Luftschiffhafen. Ab Freitag werden sie gemeinsam mit dem Stabhochsprungkader des DLV ins Klimalager nach Südafrika reisen und erste Trainingseinheiten unter freiem Himmel in diesem Jahr absolvieren.

Gern wäre Annika in Belgrad Bestleistung gesprungen. Doch zuletzt lief es nicht ganz rund in ihren Wettkämpfen und so reichten bei den Kontinentalmeisterschaften 4,40 Meter -im ersten Sprung überquert- zu Platz 10. (Foto: Klaus Roloff)

Anjuli und Annika reisten am Samstag zum Hallenstürmer-Cup nach Zweibrücken. In dem international hochwertig besetzten Frauenspringen belegten sie Platz 2 und 3 hinter der siegreichen Wilma Murto aus Finnland. Mit 4,43 Metern konnten unsere Mädchen eine ansprechende Höhe überwinden, für Anjuli war dies Einstellung ihrer Hallenbestleistung.

In Zweibrücken steigerte sich Anjuli zu Abschluß ihrer Hallensaison gleich im ersten Versuch auf 4,43 Meter (Foto:Klaus Roloff)